Aktuelles

Jam Sessions jeden Donnerstag ab 21 h im Ruefetto.

10 Jahre Ruefetto Jazz Sessions.

Seit 10 Jahren treffen sich regelmäßig jeden Donnerstag Jazz-Musiker aus Freiburg und Umgebung im lauschigen Jazz-Keller Ruefetto in der Kartäuserstraße.

Sie spielen Jazz in verschiedenen Variationen, meistens Stücke aus der Bebop-Ära um Charlie Parker und Miles Davis. Das schöne Kellergewölbe verwandelt sich dann in einen Schmelztiegel, die Musiker steigern Ihre Soli angetrieben vom Beat des Schlagzeugers, das Publikum nimmt die Stimmung auf und genießt die Musik als wäre es in einer Zeitmaschine in das New York der vierziger und fünfziger Jahre geschickt worden.

 

Jede Woche werden andere Musiker vorgestellt, organisiert von einem vierköpfigen Team, welches mit viel Einsatz und Spaß den Abend immer wieder neu erfindet. Das Jubiläum ist Anlaß für eine große Party mit mehreren Live-Bands am Samstag, 16. Mai 2009 im Ruefetto, der ehemaligen Backstube des Café Ruef.

Ab 20h beginnt der Abend mit Tapas und Prosecco im Café, ab 20.30h starten die ersten Musik-Gruppen im Jazz-Gewölbe, getanzt werden kann parallel ab 22h im Party-Keller zu verschiedenen DJ´s.

www.ruefettojazzsessions.de

Jam Sessions jeden Donnerstag ab 21 h im Ruefetto
Rückseite mit Anfahrt

Rebeat Funk im März und am 10 May:

the rebeatfunk review:
               
Wednesday, may 10th
In unauffällige Anzüge gekleidet, fast aufgereiht wie an einer Schnur standen die Dap-Kings auf der Bühne des rappelvollen Waldsee-Saals und spielten, ohne Mätzchen, ohne großes Gedöns, leicht wippend "Nothing but the Funk" in Perfektion. Zwei Gitarren, Bass, Schlagzeug und eine Bläsersektion ganz im Dienste des Grooves, der Struktur, der kleinen Verschiebungen.

Mehr Respekt kann man den glorreichen Anfangszeiten des Funk nicht erweisen, der ab Mitte der 60er erst die schwarze und schließlich die geamte Pop-welt revolutionierte. Und gleichzeitig war die vornehme Zurückhaltung der Band eine Verneigung vor Frontfrau Sharon Jones, die - nachdem Gitarrist Binky Griptite ein paar eigene Nummern zum Besten gegeben hatte - das Publikum im Sturm eroberte. Zur "Queen of Funk" wurde die kleine, stimmlich aber riesige Afro-Amerikanerin aufgrund der beiden Alben und den Shows mit den Dap-Kings schon gekrönt, an diesem Abend feierte sie ihren 50. Geburtstag und holte Tanzwütige aus dem Publikum auf die Bühne. Diese spaßigen Einlagen und am Schluß James Browns halsbrecherisches "I got a feeling" illustrierten zwar den Willen zur Party, aber Soul-Songs wie Woody Guthries pumpendes "This land is your land" oder das von Bandchef Bosco Mann geschriebene Shuffle-artige "How do I let a good man down" möchten schlicht Monumente sein. Und das sind sie. Mit Leib und Seele.

Kritik in Kürze, BZ, Joachim Schneider

www.rebeatfunkclub.de

Rebeat Funk im März
Rebeat Funk im März